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Web Crawler
So funktioniert Crawling

Das Internet besteht aus Milliarden von Webseiten, die täglich aktualisiert oder neu erstellt werden. Damit Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo relevante Inhalte schnell finden und Nutzern passende Ergebnisse liefern können, setzen sie sogenannte Webcrawler ein. Diese automatisierten Programme durchforsten das Netz, analysieren Webseiten und entscheiden, welche Inhalte in den Suchergebnissen erscheinen. Doch wie genau funktionieren Webcrawler, welche Arten gibt es, und wie kann man ihre Arbeit gezielt steuern? Wer seine Website optimal für Suchmaschinen aufbereiten möchte, sollte sich intensiv mit dem Thema Crawling auseinandersetzen.

Was ist ein Web Crawler und wie funktioniert er?

Ein Web Crawler ist ein automatisiertes Programm, das Webseiten systematisch durchsucht. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Inhalte zu entdecken, zu analysieren und für die Indexierung in einer Suchmaschine bereitzustellen. Dabei folgt er einem klar strukturierten Prozess: Er beginnt an einem Startpunkt, oft einer bekannten Webseite, und ruft deren Inhalte ab. Anschließend verfolgt er die dort eingebundenen Links, um weitere Seiten zu entdecken. Diese Inhalte werden dann von der Suchmaschine gespeichert und verarbeitet.
Die Crawling-Frequenz einer Webseite hängt von verschiedenen Faktoren ab. Seiten mit häufig aktualisierten Inhalten, etwa Nachrichtenseiten oder große Onlineshops, werden häufiger besucht als kleinere Blogs oder statische Webseiten. Die Suchmaschine entscheidet anhand der Relevanz, Autorität und Aktualität, in welchen Intervallen ein Crawler eine bestimmte Seite erneut überprüft.
Während viele Webseitenbetreiber sich wünschen, dass ihre Inhalte regelmäßig und vollständig gecrawlt werden, gibt es auch Bereiche einer Website, die nicht indexiert werden sollen. In solchen Fällen ist es wichtig, gezielt Steuerungsmöglichkeiten einzusetzen, um bestimmte Seiten oder Verzeichnisse von der Erfassung durch Crawler auszuschließen.

Was passiert nach dem Crawling? – Die Indexierung

Nachdem ein Crawler eine Webseite besucht hat, entscheidet die Suchmaschine, ob und wie die Inhalte in den Index aufgenommen werden. Der Index ist eine riesige Datenbank, die als Grundlage für die Suchergebnisse dient. Nur wenn eine Seite indexiert ist, kann sie in den Suchresultaten erscheinen. Die Indexierung erfolgt anhand bestimmter Kriterien, die die Relevanz der Seite für eine Suchanfrage bestimmen.
Zu den wichtigsten Faktoren gehören die inhaltliche Qualität, die Struktur der Webseite und die Anzahl der eingehenden Links. Auch Meta-Tags spielen eine große Rolle, da sie der Suchmaschine signalisieren können, ob eine Seite indexiert werden soll oder nicht. Wenn beispielsweise das Meta-Tag noindex gesetzt ist, nimmt Google diese Seite nicht in den Index auf, auch wenn sie gecrawlt wurde.

Welche Web Crawler gibt es?

Es gibt viele verschiedene Crawler, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Die wichtigsten sind:

Suchmaschinen-Crawler

Diese Crawler sorgen dafür, dass Webseiten in Suchmaschinen wie Google oder Bing erscheinen. Bekannte Vertreter sind:

  • Googlebot (Google)
  • Bingbot (Microsoft Bing)
  • YandexBot (Yandex)
  • DuckDuckBot (DuckDuckGo)

Spezialisierte Crawler

Neben den allgemeinen Suchmaschinen-Crawlern gibt es spezialisierte Bots, die gezielt einzelne Inhalte erfassen:

  • Googlebot Smartphone (prüft die mobile Darstellung)
  • Google Image Crawler (indexiert Bilder)
  • Google Video Crawler (sammelt Informationen über Videos)

SEO- und Monitoring-Crawler

Diese Bots werden von SEO-Tools genutzt, um Webseiten zu analysieren:

Scraper- und Spambot-Crawler

Es gibt auch unerwünschte Crawler, die Inhalte kopieren oder Spam verbreiten:

  • Scraper-Bots (kopieren Inhalte von Webseiten)
  • E-Mail-Harvesting-Bots (sammeln E-Mail-Adressen für Spam)

Wie beeinflussen Web Crawler die SEO-Performance?

Crawler sind für die Suchmaschinenoptimierung essenziell, da sie die Grundlage für die Sichtbarkeit einer Webseite in den Suchergebnissen bilden. Wenn eine Seite nicht gecrawlt oder indexiert wird, kann sie von potenziellen Besuchern nicht gefunden werden. Eine gut strukturierte Webseite mit sauberem Quellcode, klarer interner Verlinkung und schnellen Ladezeiten wird von Suchmaschinen bevorzugt und regelmäßig gecrawlt.
Wichtige SEO-Maßnahmen zur Verbesserung der Crawlbarkeit sind unter anderem die Bereitstellung einer XML-Sitemap, die alle relevanten Seiten auflistet, sowie eine optimierte interne Verlinkung, die den Crawler durch die wichtigsten Inhalte führt. Auch die Ladegeschwindigkeit einer Webseite spielt eine große Rolle, da langsame Seiten dazu führen können, dass der Crawler den Besuch vorzeitig abbricht.
Ein weiteres Thema ist das sogenannte Crawl-Budget, also die Anzahl der Seiten, die ein Crawler innerhalb eines bestimmten Zeitraums besucht. Große Webseiten mit vielen tausend Unterseiten müssen darauf achten, dass sie ihr Crawl-Budget nicht durch irrelevante oder doppelte Inhalte verschwenden.
Zu den wichtigsten Faktoren gehören die inhaltliche Qualität, die Struktur der Webseite und die Anzahl der eingehenden Links. Auch Meta-Tags spielen eine große Rolle, da sie der Suchmaschine signalisieren können, ob eine Seite indexiert werden soll oder nicht. Wenn beispielsweise das Meta-Tag noindex gesetzt ist, nimmt Google diese Seite nicht in den Index auf, auch wenn sie gecrawlt wurde.

Meta-Tags und robots.txt zur Steuerung von Crawlern

Webseitenbetreiber haben verschiedene Möglichkeiten, um das Crawling gezielt zu steuern. Eine der wichtigsten Methoden sind Meta-Tags, die im <head>-Bereich einer HTML-Seite eingefügt werden können. Das noindex-Tag signalisiert Suchmaschinen, dass eine Seite nicht in den Index aufgenommen werden soll, während das nofollow-Tag verhindert, dass der Crawler den Links auf dieser Seite folgt.

Neben Meta-Tags kann auch die robots.txt-Datei genutzt werden, um bestimmte Bereiche einer Webseite für Crawler zu sperren. Diese Datei befindet sich im Hauptverzeichnis einer Domain und enthält Regeln, die festlegen, welche Seiten von Crawlern durchsucht werden dürfen und welche nicht. Ein Beispiel für eine robots.txt-Datei könnte folgendermaßen aussehen:

User-agent: *  
Disallow: /admin/  
Disallow: /private/  

Damit wird allen Crawlern der Zugriff auf die Verzeichnisse /admin/ und /private/ verweigert.

Zusätzlich gibt es noch den Passwortschutz als effektive Methode, um sicherzustellen, dass bestimmte Inhalte nicht gecrawlt werden. Geschützte Seiten, die nur nach einer Anmeldung zugänglich sind, werden von Suchmaschinen nicht indexiert.

Wie oft wird eine Webseite gecrawlt?

Die Crawling-Frequenz einer Webseite hängt von mehreren Faktoren ab. Seiten, die häufig aktualisiert werden, beispielsweise Nachrichtenseiten oder Onlineshops mit neuen Produkten, werden öfter besucht als statische Seiten. Auch die Autorität einer Seite spielt eine Rolle: Webseiten mit vielen hochwertigen Backlinks werden häufiger gecrawlt als unbekannte Seiten mit geringer Relevanz.
Über die Google Search Console kann überprüft werden, wie oft der Googlebot eine Seite besucht. Dort lassen sich auch Crawling-Fehler analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Crawlbarkeit ableiten.

Fazit - Web Crawler gezielt für SEO nutzen

Webcrawler sind essenziell für die Funktionsweise von Suchmaschinen. Sie bestimmen, welche Inhalte gefunden und indexiert werden, und haben damit einen direkten Einfluss auf die Sichtbarkeit einer Webseite. Wer sicherstellen möchte, dass seine Seite optimal gecrawlt wird, sollte auf eine klare Struktur, schnelle Ladezeiten und gezielte Anweisungen für Suchmaschinen achten.
Durch den Einsatz von Meta-Tags, einer durchdachten robots.txt -Datei und der kontinuierlichen Überwachung der Crawling-Aktivitäten lassen sich Suchmaschinen gezielt steuern und das Crawl-Budget effizient nutzen. Wer sich unsicher ist, ob seine Webseite richtig gecrawlt wird, kann SEO-Tools oder die Google Search Console nutzen, um mögliche Probleme zu identifizieren.
Als erfahrene SEO-Agentur helfen wir dabei, Webseiten technisch und inhaltlich optimal für Webcrawler aufzubereiten. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihre Seite nicht nur von Crawlern gefunden, sondern auch in den Suchergebnissen ganz oben platziert wird.

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